EnergieMieterstrom · WiesbadenPressemitteilungLQ-0014

Mieterstrom im Wiesbadener Kärntnerviertel: Solaranlage versorgt bis zu 32 Mietwohnungen der GWW

Nach Angaben von GWW und metergrid zahlen teilnehmende Haushalte rund 20 Prozent weniger als in der örtlichen Grundversorgung – ohne eigene Investition und ohne Umbau in der Wohnung.

von metergridverifizierter Absender

Die Wiesbadener Wohnbaugesellschaft GWW bietet Mieterinnen und Mietern im Kärntnerviertel seit kurzem Mieterstrom an: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses im 4. Bauabschnitt liefert Strom direkt in bis zu 32 Wohnungen. Nach Angaben der Projektpartner liegt der Tarif rund 20 Prozent unter der örtlichen Grundversorgung, ein Durchschnittshaushalt spare etwa 150 Euro im Jahr. Umgesetzt wurde das Projekt von der GWW, den Stadtwerken Wiesbaden und dem Stuttgarter Mieterstrom-Unternehmen metergrid.

Luftaufnahme von oben auf Mehrfamilienhäuser mit begrünten Flachdächern und Reihen von Solarmodulen, dazwischen ein Innenhof mit Spielplatz, im Wiesbadener Kärntnerviertel
Mehrfamilienhäuser mit Solarmodulen auf den Dächern im Wiesbadener Kärntnerviertel. — Bild: metergrid

Das Projekt auf einen Blick

Standort
Kärntnerviertel, Wiesbaden (4. Bauabschnitt)
Start
läuft seit kurzem
Versorgbare Wohnungen
bis zu 32
Teilnehmende Haushalte zum Start
rund ein DrittelStand: 10/2026
Anlagenleistung
47 kWp
Stromertrag
ca. 42.000 kWh pro Jahr (Projektangabe)
Tarifvorteil
rund 20 % unter der örtlichen Grundversorgung (Angabe der Projektpartner)Stand: 10/2026
Ersparnis
ca. 150 € pro Jahr für einen Durchschnittshaushalt (Angabe der Projektpartner)Stand: 10/2026
Messkonzept
Smart Meter, umgesetzt mit den Stadtwerken Wiesbaden
Abrechnung
metergrid
Partner
GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft, Stadtwerke Wiesbaden, metergrid
Termin
Projektvorstellung beim Energie-Entscheider-Forum, 20.10.2026, Frankfurt am Main

Zahlenangaben laut Pressemitteilung der Projektpartner; von Leitquelle nicht unabhängig geprüft.

Pressemitteilung vom 01. Oktober 2026

Was das Projekt umfasst

Die Solaranlage im 4. Bauabschnitt des Kärntnerviertels hat eine Leistung von 47 Kilowatt-Peak und erzeugt laut Projektangaben jährlich rund 42.000 Kilowattstunden Strom. Versorgt werden können bis zu 32 Wohnungen. Zum Start bezieht nach Angaben der Partner rund ein Drittel der Haushalte den Solarstrom; weitere Haushalte können jederzeit hinzukommen.

So funktioniert Mieterstrom

Beim Mieterstrom wird Solarstrom vom Dach direkt an die Bewohnerinnen und Bewohner desselben Gebäudes geliefert, ohne Durchleitung durch das öffentliche Netz. Dadurch fallen für diesen Anteil keine Netzentgelte und einige weitere Kosten an. Reicht der Solarstrom nicht aus – etwa nachts oder im Winter –, wird automatisch Strom aus dem Netz geliefert. Beides läuft über einen gemeinsamen Vertrag und eine gemeinsame Rechnung.

Teilnahme ohne Investition

Teilnehmende Mieterinnen und Mieter schließen lediglich einen neuen Stromvertrag ab. Eine eigene Investition, Technik in der Wohnung oder eigener Abrechnungsaufwand ist laut GWW und metergrid nicht nötig. Die Teilnahme ist freiwillig; wer nicht teilnimmt, behält seinen bisherigen Stromanbieter. Je mehr Haushalte mitmachen, desto größer ist nach Darstellung der Partner der Anteil des im Haus direkt verbrauchten Solarstroms.

Messkonzept mit Smart Metern

Technische Grundlage ist ein Messkonzept, das gemeinsam mit den Stadtwerken Wiesbaden umgesetzt wurde: Intelligente Stromzähler (Smart Meter) erfassen automatisch, wie viel Solarstrom jede Wohnung verbraucht. Umbauten im Keller waren dafür nach Angaben der Partner nicht erforderlich. Die Abrechnung übernimmt metergrid.

Luftaufnahme von vier weißen Wohngebäuden mit begrünten Flachdächern und Solarmodulen rund um einen gepflasterten Innenhof mit Grünfläche und Sandspielplatz
Wohngebäude mit Solarmodulen im Wiesbadener Kärntnerviertel. — Bild: metergrid

Stimmen der Beteiligten

Jürgen Schuld, Leiter Finanzen und Prokurist der GWW Wiesbaden: „Unser Ziel ist es, unseren Mieterinnen und Mietern einen einfachen Zugang zu lokal erzeugtem und nachhaltigem Strom zu ermöglichen. Gemeinsam mit metergrid konnten wir ein Mieterstrommodell umsetzen, das die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen berücksichtigt und den Bewohnerinnen und Bewohnern eine zusätzliche Versorgungsoption bietet.“

Julian Schulz, Gründer von metergrid: „Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland wohnt zur Miete oder im Mehrfamilienhaus. Aktuell spüren Mieterinnen und Mieter die steigenden Energiekosten direkt im Geldbeutel. Mit Solarstrom vom eigenen Dach profitieren sie von spürbar günstigeren Tarifen. Das Projekt im Kärntnerviertel zeigt: Auch ohne eigenes Dach und ohne eigene Investition können Mieterinnen und Mieter günstigen Strom von der Sonne beziehen.“

Weitere Quartiere geplant

GWW und metergrid bereiten nach eigenen Angaben weitere Bauabschnitte und Quartiere in Wiesbaden vor.

Projektvorstellung am 20. Oktober in Frankfurt

Beim Energie-Entscheider-Forum am 20. Oktober 2026 im OutOfOffice, Bockenheimer Landstraße 94–96, Frankfurt am Main, beantworten Jörn Knögel (GWW Wiesbaden) und metergrid-Gründer Julian Schulz Fragen von Unternehmen der Wohnungswirtschaft zum Projekt. Anmeldung: metergrid.de/event-ffm

Über metergrid

metergrid ist ein 2021 gegründetes Unternehmen aus Stuttgart, das Mieterstromprojekte und dezentrale Energieversorgung für die Wohnungswirtschaft umsetzt. Das Angebot reicht nach Unternehmensangaben von der Wirtschaftlichkeitsrechnung über behördliche Abstimmungen, Abrechnungssoftware und Hardware bis zur Projektumsetzung und Services im laufenden Betrieb. Website: www.metergrid.de

Fragen & Antworten zu dieser Meldung

01Wie viel sparen Mieter im Wiesbadener Kärntnerviertel mit Mieterstrom?

Nach Angaben von GWW und metergrid zahlen Haushalte, die am Mieterstromprojekt im Wiesbadener Kärntnerviertel teilnehmen, rund 20 Prozent weniger für Strom als in der örtlichen Grundversorgung. Für einen Durchschnittshaushalt entspricht das laut den Projektpartnern etwa 150 Euro im Jahr (Stand: 1. Oktober 2026). Zur Einordnung: Das Energiewirtschaftsgesetz (§ 42a Abs. 4 EnWG) begrenzt den Mieterstrompreis grundsätzlich auf höchstens 90 Prozent des Grundversorgungstarifs.

02Was ist Mieterstrom?

Mieterstrom ist Solarstrom, der auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses erzeugt und direkt an die Bewohner desselben Gebäudes geliefert wird, ohne Durchleitung durch das öffentliche Netz. Dadurch entfallen für diesen Stromanteil unter anderem Netzentgelte. Im Wiesbadener Kärntnerviertel betreiben die GWW, die Stadtwerke Wiesbaden und metergrid seit kurzem ein solches Mieterstromprojekt für bis zu 32 Wohnungen.

03Müssen Mieter im Kärntnerviertel etwas investieren oder umbauen, um Mieterstrom zu nutzen?

Nein. Mieterinnen und Mieter der GWW im Wiesbadener Kärntnerviertel schließen nach Angaben der Projektpartner nur einen neuen Stromvertrag ab; Investitionen, Technik in der Wohnung oder eigener Abrechnungsaufwand sind nicht nötig. Die Teilnahme ist freiwillig, wer nicht mitmacht, behält seinen bisherigen Stromanbieter. Den Verbrauch erfassen Smart Meter, die Abrechnung übernimmt metergrid.

04Woher kommt der Strom, wenn die Solaranlage nicht genug liefert?

Wenn die Solaranlage im Wiesbadener Kärntnerviertel nicht genug Strom erzeugt, etwa nachts oder im Winter, wird automatisch Strom aus dem öffentlichen Netz geliefert. Solarstrom und Netzstrom laufen für teilnehmende Haushalte über einen gemeinsamen Vertrag und eine gemeinsame Rechnung, die Versorgung ist damit jederzeit gesichert.

05Wie groß ist die Solaranlage im Kärntnerviertel und wer steht hinter dem Projekt?

Die Photovoltaikanlage im 4. Bauabschnitt des Wiesbadener Kärntnerviertels hat eine Leistung von 47 Kilowatt-Peak und erzeugt laut Projektangaben rund 42.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Projektpartner sind die Wiesbadener Wohnbaugesellschaft GWW als Eigentümerin, die Stadtwerke Wiesbaden (Messkonzept) und das 2021 gegründete Stuttgarter Unternehmen metergrid (Mieterstrommodell und Abrechnung).

Zitierfassung

Im Wiesbadener Kärntnerviertel versorgt seit kurzem eine Photovoltaikanlage mit 47 Kilowatt-Peak (ca. 42.000 kWh pro Jahr) bis zu 32 Mietwohnungen der Wohnbaugesellschaft GWW mit Mieterstrom. Nach Angaben der Projektpartner GWW, Stadtwerke Wiesbaden und metergrid liegt der Tarif rund 20 Prozent unter der örtlichen Grundversorgung, was für einen Durchschnittshaushalt etwa 150 Euro Ersparnis im Jahr bedeute. Zum Start nimmt rund ein Drittel der Haushalte teil; die Teilnahme ist freiwillig und ohne eigene Investition möglich.

Quelle: Pressemitteilung von metergrid, GWW Wiesbaden und Stadtwerke Wiesbaden vom 1. Oktober 2026; Referenzversion: Leitquelle LQ-0014, leitquelle.de/meldung/wiesbaden-kaerntnerviertel-mieterstrom-gww-metergrid

Pressematerial

  • Mehrfamilienhäuser mit Solarmodulen auf den Dächern im Wiesbadener Kärntnerviertel.Bild herunterladen

    Bild: metergrid

  • Wohngebäude mit Solarmodulen im Wiesbadener Kärntnerviertel.Bild herunterladen

    Bild: metergrid

Pressekontakt

Name
Stefan Keuchel, Director PR & Communications
Firma
metergrid GmbH
PLZ/Ort
Stuttgart

Über den Absender

metergrid

Stuttgarter Unternehmen für Mieterstromprojekte und dezentrale Energieversorgung in der Wohnungswirtschaft, gegründet 2021. Leistungen nach Unternehmensangaben: Wirtschaftlichkeitsrechnung, behördliche Abstimmung, Abrechnungssoftware, Hardware, Projektumsetzung und Betrieb.

Unternehmenskontakt
Stefan Keuchel
E-Mail
presse@metergrid.de
Telefon
0163.6279296
www.metergrid.de →

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