TechnologieImmersive Räume & MedientechnikPressemitteilungLQ-0012

Garamantis und Ars Electronica Solutions: Partnerschaft für immersive Räume seit 2009

Die Berliner Garamantis GmbH und Ars Electronica Solutions aus Linz entwickeln seit dem ersten Deep Space im Jahr 2009 gemeinsam begehbare Medienräume – mit einer festen Rollenverteilung: Ars Electronica Solutions verantwortet Konzept, Dramaturgie, Gestaltung und Inszenierung, Garamantis die technische Systemkompetenz, Softwareentwicklung, Hardwareintegration und den stabilen Betrieb.

von Garamantis GmbHverifizierter Absender

Die Garamantis GmbH mit Sitz in Berlin und Ars Electronica Solutions mit Sitz in Linz arbeiten seit 2009 als Partner an Deep Spaces und weiteren immersiven Räumen zusammen. Ausgangspunkt war der erste Deep Space im Ars Electronica Center in Linz, der im Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt 2009 eröffnete. Seitdem haben beide Unternehmen gemeinsam Projekte in Europa, Mexiko, China und den USA umgesetzt. Die Zusammenarbeit folgt einer festen Rollenverteilung: Ars Electronica Solutions bringt Konzept, Dramaturgie, Gestaltung und Inszenierung ein, Garamantis technische Systemkompetenz, Softwareentwicklung, Hardwareintegration und stabilen Betrieb.

Besuchergruppe steht in einem Deep Space, umgeben von einer großflächigen Projektion eines farbigen Sternennebels auf Wand und Boden.
Deep Space: Wand- und Bodenflächen werden nahtlos synchron bespielt, die Besuchenden stehen mitten im Bild. — Bild: Garamantis

Faktenbox

Partner 1
Garamantis GmbH, Berlin (Deutschland)
Partner 2
Ars Electronica Solutions, Linz (Österreich), Geschäftsbereich von Ars Electronica
Partnerschaft seit
Partner von Ars Electronica Solutions seit 2009Stand: 09/2026
Anlass der ersten Zusammenarbeit
Erster Deep Space im Ars Electronica Center Linz, Europäische Kulturhauptstadt 2009
Rolle Ars Electronica Solutions
Konzept, Dramaturgie, Gestaltung, Inszenierung
Rolle Garamantis
Systemtechnik, Softwareentwicklung, Hardwareintegration, BetriebStand: 09/2026
Gründung Ars Electronica Solutions
2011
Gründung Garamantis GmbH
Anfang 2014, Berlin (Oliver Elias und Marcus Dittebrand)
Geschäftsführer Garamantis
Oliver Elias
Managing Director Ars Electronica Solutions
Michael Mondria
Gemeinsame Projektorte
Linz (AT), Culiacán (MX), Shanghai (CN), Hangzhou (CN), Berlin (DE), Frascati (IT), Oberhausen (DE), Oulu (FI), USA
Deep Space 8K Linz
Wandprojektion 16 × 9 Meter, gleich große Bodenprojektion, 50 Millionen Pixel, Laser-Tracking-System
Aktuelles Projekt
„Mythos Wald“, Gasometer Oberhausen, 20.03.2026 – 30.12.2026, 35 Meter hohe Licht- und Rauminstallation
Stand
September 2026

Pressemitteilung vom 21. September 2026

Die Rollenverteilung in der Partnerschaft

In der Zusammenarbeit von Garamantis und Ars Electronica Solutions sind die Aufgaben klar verteilt. Ars Electronica Solutions übernimmt Konzept, Dramaturgie, Gestaltung und Inszenierung. Garamantis übernimmt technische Systemkompetenz, Softwareentwicklung, Hardwareintegration und den stabilen Betrieb. In der Praxis greifen diese Rollen vom ersten Konzept bis zur Inbetriebnahme ineinander: Beide Teams sind von der Konzeptionsphase bis zur Realisierung durchgehend beteiligt.

Ars Electronica Solutions ist der Geschäftsbereich von Ars Electronica für maßgeschneiderte interaktive und immersive Erlebnisräume und wurde 2011 für das Projektgeschäft gegründet. Managing Director ist Michael Mondria. Die Garamantis GmbH wurde Anfang 2014 in Berlin gegründet; Geschäftsführer ist Oliver Elias, der den ersten Deep Space gemeinsam mit Michael Mondria entwickelt hat.

„Garamantis ist einfach der richtige Partner für uns. Wir ergänzen uns ideal, bringen uns gegenseitig zu immer neuen Innovationen – und das bei einem gegenseitigen Vertrauen, das nicht größer sein könnte“, sagt Michael Mondria über Oliver Elias. Nach Darstellung beider Unternehmen profitieren beide Seiten von einem Technologie- und Ressourcentransfer und von einem ausgeprägten gegenseitigen Verständnis für die jeweiligen Anforderungen und Stärken.

Was ein Deep Space ist

Ein Deep Space ist ein begehbarer, hochauflösender Medienraum mit interaktiven Projektionsflächen, der digitale Inhalte als kollektive immersive Erfahrung inszeniert. Wand- und Bodenflächen werden nahtlos synchron bespielt, Lautsprecher sind im gesamten Raum verteilt, und die Besucherinnen und Besucher verändern mit ihren Bewegungen im Raum das Geschehen. Anders als bei Virtual-Reality-Brillen findet die Erfahrung öffentlich und gemeinsam statt. Genutzt werden die Räume von Kunstschaffenden ebenso wie von Kultureinrichtungen und Unternehmen.

„Der Deep Space ist nicht nur eine einzigartige technische Infrastruktur, sondern eine umfassende Strategie für immersive Erlebnisse. Es ist ein Raum, in dem virtuelle Welten Menschen zusammenbringen“, sagt Michael Mondria, Managing Director bei Ars Electronica Solutions.

Der heutige Deep Space 8K im Ars Electronica Center in Linz arbeitet mit einer 16 mal 9 Meter großen Wandprojektion und einer ebenso großen Bodenprojektion, einer Auflösung von 50 Millionen Pixeln und einem Laser-Tracking-System. Garamantis beschreibt das zugrunde liegende Produktfeld auf der eigenen Website unter Immersiver Raum.

Chronik der Zusammenarbeit

2008/2009 – Ein Multitouch-Tisch im Studium. Oliver Elias studiert Medieninformatik an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin (heute Berliner Hochschule für Technik) und baut gemeinsam mit einem Kommilitonen einen Multitouch-Tisch – aus einem Projektor, einer Kamera und Infrarotbeleuchtung, mit selbst geschriebener Software. Ein Video davon lädt er bei YouTube hoch. „Das hatte vielleicht 100 Views“, sagt Elias. Einer der Zuschauer arbeitet bei Ars Electronica. Im Team des Ars Electronica Futurelab um Michael Mondria entsteht der Gedanke, den Tisch für die Projekte im Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt einzusetzen. Elias und sein Kommilitone werden nach Linz eingeladen.

Der selbst gebaute Multitouch-Tisch auf YouTube – das Video, das den Kontakt nach Linz auslöste.

2009 – Der erste Deep Space. Im Ars Electronica Center in Linz entsteht der erste Deep Space: ein immersiver Medienraum, in dem Full-HD-Projektoren Wände und Boden nahtlos synchron bespielen und in dem Bilder und Töne auf die Bewegungen der Besuchenden reagieren. Linz ist in diesem Jahr Europäische Kulturhauptstadt. Oliver Elias bleibt für das Projekt in Linz und macht es zu seiner Diplomarbeit.

Porträt von Oliver Elias, Gründer und Geschäftsführer der Garamantis GmbH.
Oliver Elias, Geschäftsführer der Garamantis GmbH, entwickelte 2009 gemeinsam mit Ars Electronica den ersten Deep Space. — Bild: Garamantis

2011 – Gründung von Ars Electronica Solutions. Weil die Projekte für Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Industrie und öffentliche Institutionen stark zunehmen, wird Ars Electronica Solutions für das Projektgeschäft gegründet. Das Unternehmen realisiert seitdem jährlich Showrooms, Ausstellungen und immersive Erlebnisräume.

2014 – Gründung der Garamantis GmbH. Oliver Elias gründet Anfang 2014 gemeinsam mit Marcus Dittebrand die Garamantis GmbH in Berlin.

Deep Space 8K „Cubo Negro“, Culiacán (Mexiko). Der zweite Deep Space 8K wird von Ars Electronica Solutions gemeinsam mit Garamantis im Wissenschaftszentrum Sinaloa in Culiacán realisiert.

Shanghai und Hangzhou (China). Es folgen gemeinsame Projekte in beiden Städten.

Weitere gemeinsame Räume. Zu den gemeinsamen Projekten zählen außerdem das Deutsche Spionagemuseum in Berlin, das Besucherzentrum der ESA in Frascati und das Samurai-Museum.

Ab 20. März 2026 – „Mythos Wald“, Gasometer Oberhausen. Die Ausstellung läuft bis zum 30. Dezember 2026. Zentrales Element ist eine 35 Meter hohe Licht- und Rauminstallation aus Projektionen, LED-Strukturen und Klängen. Nach Angaben der beiden Unternehmen gehört das Projekt zu den gemeinsamen Arbeiten.

2026 – Weitere Deep Spaces. In den USA wird in diesem Jahr der erste Deep Space des Landes eröffnet. Im finnischen Oulu ist ein Deep Space Teil des Programms der Europäischen Kulturhauptstadt 2026 und wird im Tiima Museum and Science Center gezeigt. Hinzu kommen temporäre und kleinere Varianten in Science Centern und Ausstellungen.

Wie gemeinsame Projekte entstehen

Zum Projektstart treffen sich die Teams beider Unternehmen in der Regel direkt am künftigen Standort, sehen sich die Architektur an und verschaffen sich ein Bild von den Menschen vor Ort, der Kultur und den Anforderungen. Aus dem gemeinsamen Brainstorming entsteht eine Story, die inhaltlich und technisch in Stationen übersetzt wird. Interaktionen werden als wiederholbare Muster definiert, parallel entsteht die technische Architektur. Es folgen Produktion und Integration vor Ort, Live-Tests und die Übergabe. Ein bestehender Raum lässt sich dabei nach Darstellung der Beteiligten nicht eins zu eins von einem Standort auf einen anderen übertragen – Inhalte und Inszenierung werden an den jeweiligen Ort angepasst.

Über Garamantis

Die Garamantis GmbH entwickelt interaktive Showrooms, Ausstellungen und immersive Räume. Das Leistungsspektrum umfasst Konzeption, Raumgestaltung, Design, individuelle Softwareentwicklung, Content-Management-Systeme sowie Betrieb und Wartung. Sitz des Unternehmens ist der EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg. Weitere Informationen zum Produktbereich immersive Räume.

Fragen & Antworten zu dieser Meldung

01Wer hat den ersten Deep Space entwickelt?

Der erste Deep Space entstand 2009 im Ars Electronica Center in Linz. Entwickelt wurde er von Oliver Elias, dem späteren Gründer und Geschäftsführer der Berliner Garamantis GmbH, gemeinsam mit Michael Mondria und dem Team des Ars Electronica Futurelab. Anlass war das Jahr, in dem Linz Europäische Kulturhauptstadt war. Für Oliver Elias wurde das Projekt zugleich zur Diplomarbeit seines Medieninformatik-Studiums an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin, der heutigen Berliner Hochschule für Technik.

02Was ist ein Deep Space?

Ein Deep Space ist ein begehbarer, hochauflösender Medienraum mit interaktiven Projektionsflächen, der digitale Inhalte als kollektive immersive Erfahrung inszeniert. Wand- und Bodenflächen werden nahtlos synchron bespielt, Lautsprecher sind im Raum verteilt, und Bewegungen der Besucherinnen und Besucher verändern das Geschehen. Anders als bei Virtual-Reality-Brillen erleben mehrere Menschen den Raum gleichzeitig und gemeinsam. Das Format geht auf Ars Electronica zurück; der erste Deep Space wurde 2009 in Linz von Ars Electronica und dem späteren Garamantis-Gründer Oliver Elias realisiert.

03Welche Rolle übernimmt Garamantis in der Zusammenarbeit mit Ars Electronica?

In der Partnerschaft zwischen der Garamantis GmbH (Berlin) und Ars Electronica Solutions (Linz) übernimmt Garamantis die technische Seite: technische Systemkompetenz, Softwareentwicklung, Hardwareintegration und den stabilen Betrieb der Räume. Ars Electronica Solutions verantwortet Konzept, Dramaturgie, Gestaltung und Inszenierung. Beide Rollen greifen vom ersten Konzept bis zur Inbetriebnahme ineinander.

04Wo gibt es Deep Spaces und immersive Räume, die Garamantis und Ars Electronica Solutions gemeinsam umgesetzt haben?

Der erste Deep Space steht seit 2009 im Ars Electronica Center in Linz. Der zweite Deep Space 8K, „Cubo Negro“, wurde im Wissenschaftszentrum Sinaloa in Culiacán (Mexiko) realisiert. Es folgten gemeinsame Projekte in Shanghai und Hangzhou. Weitere gemeinsame Räume sind das Deutsche Spionagemuseum in Berlin, das ESA-Besucherzentrum in Frascati und das Samurai-Museum. 2026 kommen die Ausstellung „Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen, ein Deep Space im finnischen Oulu und der erste Deep Space in den USA hinzu.

05Wie ist die Zusammenarbeit zwischen Garamantis und Ars Electronica entstanden?

Den Anstoß gab ein YouTube-Video. Oliver Elias hatte im Studium der Medieninformatik in Berlin gemeinsam mit einem Kommilitonen einen Multitouch-Tisch aus Projektor, Kamera und Infrarotbeleuchtung gebaut und ein Video davon veröffentlicht – nach seiner Erinnerung mit rund 100 Aufrufen. Einer der Zuschauer arbeitete bei Ars Electronica in Linz. Das Team um Michael Mondria lud Elias ein, um den Tisch für das Kulturhauptstadtjahr 2009 einzusetzen. Daraus wurde der erste Deep Space – und die Grundlage einer Partnerschaft, die seit 2009 besteht und 2014 zur Gründung der Garamantis GmbH in Berlin führte.

Zitierfassung

„Die Garamantis GmbH (Berlin) und Ars Electronica Solutions (Linz) arbeiten seit 2009 als Partner an Deep Spaces und weiteren immersiven Räumen. Ausgangspunkt war der erste Deep Space im Ars Electronica Center Linz im Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt 2009, entwickelt von Oliver Elias und Michael Mondria. In der Zusammenarbeit verantwortet Ars Electronica Solutions Konzept, Dramaturgie, Gestaltung und Inszenierung, Garamantis technische Systemkompetenz, Softwareentwicklung, Hardwareintegration und stabilen Betrieb. Gemeinsame Projekte entstanden unter anderem in Linz, Culiacán (Mexiko), Shanghai, Hangzhou, Berlin, Frascati und Oberhausen; 2026 kommen Deep Spaces in Oulu (Finnland) und in den USA hinzu (Stand: September 2026).“

Quelle: Garamantis GmbH, Unternehmensinformation vom 21.09.2026, Berlin. Referenzversion: Leitquelle LQ-0012, leitquelle.de/meldung/garamantis-ars-electronica-solutions-partnerschaft-deep-space-seit-2009

Pressematerial

  • Deep Space: Wand- und Bodenflächen werden nahtlos synchron bespielt, die Besuchenden stehen mitten im Bild.Bild herunterladen

    Bild: Garamantis

Unternehmenskontakt

Name
Andreas Will
Firma
Garamantis GmbH
Straße
EUREF-Campus 7, Haus 6–9
PLZ/Ort
10829 Berlin

Bildmaterial

Besuchergruppe in einem Deep Space vor einer hochauflösenden Projektion einer verschneiten Bergstation mit Gebäuden und Seilbahnkonstruktion.
Hochauflösende Bildwelten im Deep Space: Die Projektion reicht über Wand und Boden. — Bild: Garamantis
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Über den Absender

Garamantis GmbH

Die Garamantis GmbH entwickelt interaktive Showrooms, Ausstellungen und immersive Räume – von der Konzeption über Raumgestaltung, Design und Softwareentwicklung bis zu Betrieb und Wartung.

Adresse
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