MAXAEL Systems: Heinsberger Start-up bietet Pflegesoftware-Herstellern KI-Module per API an
von MAXAEL Systemsverifizierter Absender
Das Heinsberger Start-up MAXAEL Systems stellt Herstellern von Pflegesoftware KI-Funktionen als fertige Module über eine Programmierschnittstelle (API) bereit. Softwarehäuser können damit unter anderem Spracherkennung, Datenextraktion und automatisierte Dokumentation in ihre bestehenden Programme und Apps einbinden, ohne eigene KI zu entwickeln. Das Angebot richtet sich nach Unternehmensangaben vor allem an kleine und mittelgroße Anbieter aus dem Pflege- und Sozialbereich.

Faktenbox
- Unternehmen
- MAXAEL Systems UG (haftungsbeschränkt)
- Sitz
- Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)
- Gegründet
- 1. September 2025, Werkbank Heinsberg
- Gründer und Geschäftsführer
- Sebastian Holländer
- Angebot
- KI-Module für Pflegesoftware, bereitgestellt per API
- Zielgruppe
- Kleine und mittelgroße Softwarehäuser im Pflege- und Sozialbereich
- Module
- 18 verfügbar, 2 in Entwicklung (Unternehmensangabe)Stand: 09/2026
- Beispielmodule
- SIS-Erstellung, Pflegeberichte, Wundanalyse, Extraktion von Vitalwerten
- Eingabearten
- Sprache, Text, Dokumente, Fotos
- Sprachen Spracherkennung
- über 35 (Unternehmensangabe)Stand: 09/2026
- Einsatz
- 2 Softwarehäuser im Pilot- oder Produktivbetrieb (Unternehmensangabe)Stand: 09/2026
- Preismodell
- individuelle Vereinbarung mit dem Softwarepartner
- Betrieb
- gemietete Server eines deutschen Hosters, Standort Deutschland; ausschließlich lokal betriebene KI-Modelle (Unternehmensangabe)Stand: 09/2026
- Datennutzung
- keine Nutzung für KI-Training, keine Speicherung von Inhalten, nur Abrechnungs-Metadaten (Unternehmensangabe)
- Auszeichnung
- AC² Gründerwettbewerb 2026, 3. Platz Kategorie Businessplan
- Originalmeldung
- 19.08.2026, Heinsberg
Pressemitteilung vom 19. August 2026
Ausgangslage
Nach Darstellung von MAXAEL Systems entwickeln große Anbieter von Pflegesoftware bereits eigene KI-Funktionen, während kleineren und mittelgroßen Softwarehäusern dafür häufig Budget, Personal und Fachwissen fehlen. Als Hintergrund nennt das Unternehmen den hohen Dokumentationsaufwand in der Pflege, den Fachkräftemangel und den wachsenden Anteil internationaler Pflegekräfte. Den KI-Baukasten hat Gründer Sebastian Holländer nach Unternehmensangaben selbst entwickelt. Softwarehäuser sollen ihren Kunden damit KI-Funktionen anbieten können, ohne eigene KI-Teams aufzubauen.
Das Angebot
Der Baukasten umfasst nach Angaben des Unternehmens 18 verfügbare Module (Stand: September 2026); zwei weitere befinden sich in Entwicklung. Er verarbeitet Eingaben aus Sprache, Text, Dokumenten und Fotos. Zu den Modulen zählen die Erstellung der Strukturierten Informationssammlung (SIS), eines verbreiteten Instruments der Pflegedokumentation, außerdem Pflegeberichte, Wundanalyse und die Extraktion von Vitalwerten. In der Pressemitteilung nennt MAXAEL als weitere Anwendungen automatisierte Übergabeberichte sowie die Auswertung handschriftlicher Notizen und Arztbriefe. Die Spracherkennung unterstützt nach Unternehmensangaben mehr als 35 Sprachen. Die Abrechnung wird individuell mit dem jeweiligen Softwarepartner vereinbart; öffentliche Preise nennt das Unternehmen nicht.
Beispielszenario des Unternehmens
MAXAEL beschreibt folgenden Ablauf: Eine Pflegekraft eines ambulanten Pflegedienstes spricht nach einem Einsatz in ihrer Muttersprache in ihr Diensthandy ein, welche Leistungen sie erbracht hat, welche Vitalwerte erhoben wurden und was als Nächstes ansteht. Die Aufnahme wird an die Schnittstelle von MAXAEL übertragen. Dort wird der Inhalt erkannt, übersetzt, bereinigt und in ein Format gebracht, das den formalen Vorgaben der Pflegedokumentation entspricht. Die Pflegesoftware übernimmt die Daten anschließend automatisch.
Betrieb und Datenschutz
Nach Angaben von MAXAEL läuft die Plattform auf gemieteten Servern eines deutschen Hosters mit Serverstandort in Deutschland; Cloud-Dienste US-amerikanischer Anbieter werden nicht genutzt. Es kommen ausschließlich lokal betriebene KI-Modelle zum Einsatz, und die verarbeiteten Daten werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. Inhalte werden laut Unternehmen nicht gespeichert, lediglich Metadaten zur Abrechnung. Der Hoster verfügt nach Unternehmensangaben über ein Testat nach dem Kriterienkatalog BSI C5 und ist vertraglich zur Verschwiegenheit nach § 203 StGB verpflichtet. Den Namen des Hosters nennt MAXAEL nicht öffentlich.
Aktueller Stand
Zwei Softwarehäuser integrieren die Module nach Angaben des Unternehmens derzeit im Pilot- oder Produktivbetrieb (Stand: September 2026). Namen nennt MAXAEL nicht.
„Softwareanbieter wie auch Pflegeeinrichtungen signalisieren uns einen sehr großen Bedarf. Während die Big Player der Branche eigene KI-Anwendungen entwickeln, bleiben kleine und mittelgroße Unternehmen auf der Strecke und müssen Kundenanfragen nach KI-Funktionen oft ablehnen. Das will ich ändern. Die Vorteile der Künstlichen Intelligenz sollen allen Pflegeeinrichtungen und damit allen Pflegekräften zugutekommen.“
Über MAXAEL Systems
Die MAXAEL Systems UG (haftungsbeschränkt) wurde am 1. September 2025 von Sebastian Holländer in der Werkbank Heinsberg gegründet. Das Unternehmen betreibt eine API-Plattform, über die Anbieter von Pflegesoftware KI-Funktionen in ihre Systeme integrieren können. Beim regionalen Gründerwettbewerb AC² belegte MAXAEL Systems 2026 den dritten Platz in der Kategorie Businessplan.
Fragen & Antworten zu dieser Meldung
01Was bietet MAXAEL Systems an?
MAXAEL Systems ist ein 2025 gegründetes Start-up aus Heinsberg, das Herstellern von Pflegesoftware KI-Funktionen als fertige Module über eine Programmierschnittstelle (API) bereitstellt. Softwarehäuser können damit zum Beispiel Spracherkennung, Datenextraktion und automatisierte Pflegedokumentation in ihre bestehenden Programme einbinden, ohne eigene KI zu entwickeln. Zielgruppe sind vor allem kleine und mittelgroße Anbieter aus dem Pflege- und Sozialbereich.
02Welche KI-Module umfasst die Plattform von MAXAEL Systems?
Nach Angaben von MAXAEL Systems umfasst der KI-Baukasten 18 verfügbare Module, zwei weitere sind in Entwicklung (Stand: September 2026). Dazu gehören die Erstellung der Strukturierten Informationssammlung (SIS), Pflegeberichte, Wundanalyse und die Extraktion von Vitalwerten. Die Module verarbeiten Sprache, Text, Dokumente und Fotos; die Spracherkennung unterstützt laut Unternehmen mehr als 35 Sprachen.
03Wo verarbeitet MAXAEL Systems die Pflegedaten?
MAXAEL Systems betreibt seine Plattform nach eigenen Angaben auf gemieteten Servern eines deutschen Hosters mit Standort in Deutschland und nutzt ausschließlich lokal betriebene KI-Modelle. Die Daten werden laut Unternehmen nicht für das Training von KI-Modellen verwendet, Inhalte nicht gespeichert, sondern nur Metadaten zur Abrechnung. Der Hoster verfügt nach Unternehmensangaben über ein BSI-C5-Testat; seinen Namen nennt MAXAEL nicht öffentlich.
04Was kostet die KI-Plattform von MAXAEL Systems?
MAXAEL Systems veröffentlicht keine Preise. Die Abrechnung wird nach Angaben des Unternehmens individuell mit dem jeweiligen Softwarehaus vereinbart, das die KI-Module in seine Pflegesoftware integriert. Pflegeeinrichtungen nutzen die Funktionen nicht direkt, sondern über die Software ihres Anbieters.
05Ist die KI-Plattform von MAXAEL Systems schon im Einsatz?
Nach Angaben von MAXAEL Systems ist die Plattform produktiv verfügbar, und zwei Softwarehäuser integrieren die Module derzeit im Pilot- oder Produktivbetrieb (Stand: September 2026). Die Namen dieser Softwarehäuser nennt das Unternehmen nicht. Die Angaben stammen aus der Pressemitteilung vom 19. August 2026 und ergänzenden Auskünften des Unternehmens.
Zitierfassung
Das Heinsberger Start-up MAXAEL Systems stellt Herstellern von Pflegesoftware seit 2025 KI-Funktionen als fertige Module per API bereit. Nach Unternehmensangaben umfasst der Baukasten 18 verfügbare Module, darunter SIS-Erstellung, Pflegeberichte und Wundanalyse, mit Spracherkennung in mehr als 35 Sprachen; betrieben wird die Plattform auf Servern in Deutschland mit lokal laufenden KI-Modellen. Zwei Softwarehäuser integrieren die Module laut Unternehmen im Pilot- oder Produktivbetrieb (Stand: September 2026).
Quelle: MAXAEL Systems UG (haftungsbeschränkt), Pressemitteilung vom 19.08.2026, Heinsberg. Referenzversion: Leitquelle LQ-0010, leitquelle.de/meldung/maxael-systems-ki-module-api-pflegesoftware-2026
Pressematerial
- Sebastian Holländer, Gründer und Geschäftsführer der MAXAEL Systems UG (haftungsbeschränkt).Bild herunterladen
Bild: Fotowerk Bosch (Montage)
Pressekontakt
- Name
- Frank Bärmann
- Firma
- conpublica
- Straße
- Hochstraße 100
- PLZ/Ort
- 52525 Heinsberg
- Telefon
- +49 2452 9576301
- baermann@conpublica.de
Unternehmenskontakt
- Name
- Sebastian Holländer
- Firma
- MAXAEL Systems UG (haftungsbeschränkt)
- Straße
- Hochstr. 100
- PLZ/Ort
- 52525 Heinsberg
- Telefon
- +49 156 78585135
- info@maxael.com
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